Hatha Yoga – was bedeutet er und wozu ist er gut?

Yoga ist ein Begriff, der aus unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken ist.
Die Menschen wenden sich dem Hatha Yoga zu, um sich an der wohltuenden und nachhaltigen Wirkung zu erfreuen.
Was dies bedeutet, kann man nur durch eigenes Tun erfahren und verstehen.

Erzähle mir und ich vergesse.
Zeige mir und ich erinnere mich.
Lass mich tun und ich verstehe!
Konfuzius

Der zunächst körperlich betonte Yoga nennt sich Hatha Yoga – ein Begriff, der Ihnen mit Sicherheit bekannt ist. Darin kommt auch zum Ausdruck, dass es sich um körperliches Bemühen handelt, denn ursprünglich dienten die körperlichen Übungen dazu, den Körper auf die langanhaltende sitzende Haltung während der Meditation vorzubereiten. Mit anderen Worten ist Hatha Yoga eine Methode, das Ziel der Meditation auf dem achtgliedrigen Pfad mit der daraus resultierenden geistigen Befreiung zu erreichen.
In der heutigen Zeit ist die Meditation (Dhyana) ein Teil des Yogaunterrichtes neben den körperlichen Übungen (Asana) und Atem- / Energielenkungsübungen (Pranayama). Als belohnende Konsequenz klingt jede Unterrichtsreinheit mit einer angeleiteten Tiefenentspannung aus. In meinem Unterricht jedenfalls.

Sie können unbesorgt sein, Hatha Yoga, wie ich ihn praktiziere und vermittle, ist weder esoterisch noch religiös angehaucht und entbehrt in jeglicher Form an physischem und/oder psychischem Druck. Alles kann – nichts muss!
Der achtgliedrige Pfad, der den Yogaweg beschreibt, basiert auf dem Prinzip der Gewaltlosigkeit und der Art und Weise, wie man mit sich selbst, seinen Mitmenschen und der Natur umgeht.
Hatha Yoga, wie er vom Bund der Yogalehrenden in Deutschland (BDY)* gelehrt und praktiziert wird, soll dem Menschen ganzheitlich dienen und ihm in keinster Weise schaden.

„Yoga darf nicht weh tun“ ist ein Satz, den ich immer wieder im Unterricht zu bedenken gebe. Wenn wir den eigenen Körper wie unseren besten Freund behandeln, ihn maßvoll fordern und ihn mit Entspannung belohnen, haben wir eine sinnvolle Investition getätigt, die nachhaltig wirkt.

Infolge der konzentrierten Langsamkeit und Dauer einer Yogaübung, wodurch im Besonderen die tieferliegenden Muskelstrukturen angesprochen werden, resultiert ein durchdringendes wohliges Gefühl. Die meisten Yogapraktizierenden, können dieses Empfinden bestätigen. Die tiefgehende Entspannung beeinflusst das Gemüt sehr positiv und wirkt sich auf den Geist ordnend und beruhigend aus. Menschen mit Schlafstörungen schätzen diese Erfahrung sehr.

Nach meiner jahrzehntelangen Yogaerfahrung weiß ich, dass sich die Lebensqualität deutlich verbessert. Yogateilnehmerinnen und Yogateilnehmer teilten mir mit, dass es eine ihrer besten Entscheidungen war, Yoga zu praktizieren, um sich von mancher Pein zu befreien oder sie zumindest deutlich zu verringern.

Als ehemaliger geschäftsführender Gesellschafter einer mittelständischen Druckerei, damals von Kopf- und Rückenschmerzen geplagt, kann ich dies bestätigen. Die wöchentliche Yogapraxis wurde mir zur Oase, die ich nie mehr missen möchte.

Ihr
Jürgen Späth

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